Veröffentlichungen

Aktuelles der Medien rund um die Themen Generika, Biosimilars und Intergenerika

Medienmitteilung: „Dank Generika konnten Prämienzahler in 2018 von Einsparungen in Höhe von 448 Millionen Franken profitieren“

Generika werden in der Schweiz immer wieder wegen höherer Preise als im Ausland kritisiert. Mitverantwortlich dafür sind die jährlich durchgeführten, methodisch fragwürdigen Auslandspreisvergleiche, welche leider verschweigen, dass Generikapreise in der Schweiz ständig fallen und einen steigenden Sparbeitrag für die Prämienzahler leisten. Diesen nachhaltigen Trend bestätigt eine aktuelle Markt-Studie von bwa consulting, Bern.

Sonderausgabe der Generika News 1/2019 zum Thema „Referenzpreise bei Medikamenten“

Das Ausland beäugt kritisch, wie die Schweiz das Thema Referenzpreissystem bei Medikamen-ten handhabt. Seit Jahren warnt die Allianz „Nein zu Referenzpreisen bei Medikamenten“ vor den Folgen eines Systemwechsels. Da der Prophet bekanntermassen im eigenen Land nichts wert ist, lohnt sich der Blick ins Ausland, wo die Entwicklungen hierzulande kritisch und teilweise mit Verwunderung verfolgt werden. So hat das renommierte Fachblatt pharmind in seiner Januarausgabe zu einem Gastbeitrag eingeladen und der international respektierte Ökonom Professor Peter Zweifel warnt im Austin Journal of Public Health and Epidemiology vor „ungeplanten Konsequenzen“ eines Systemwechsels in der Schweiz. Auszüge daraus haben wir für Sie zusammengestellt.

Effizienzbeitrag der Generika Berichtsjahr 2018/Edition 2019

Die direkten Einsparungen aus der generischen Substitution sind im letzten Jahr auf 448 Millionen Franken angewachsen, davon allein auf 400 Millionen Franken innerhalb der Substitutionsgruppen. Der Grossteil der Einsparungen konzentriert sich auf wenige, kostenintensive Wirkstoffe.Noch bedeutend höher hätten die Effizienzgewinne ausfallen können, wenn konsequent Generika anstelle der teureren Original-medikamente verschrieben worden wären. So hätten bis zu 196 Millionen Franken weitere Einsparungen erzielt werden können.

CEO-Interview mit Dr. Axel Müller vom 25.01.2019 auf moneycab.com

„Im Sinne der Patienten – und ich verstehe mich hier aus Überzeugung als deren Advokat – wünsche ich mir Einsicht bei den Entscheidungsträgern, dass Referenzpreise wirklich das falsche Rezept bei der Senkung der Gesundheitskosten sind, zumal Generika mit einem Umsatz von einer Milliarde Franken gerade mal knapp über einem Prozent der gesamten Gesundheitskosten ausmachen. Zweitens wünschte ich mir mehr Aus- und Fortbildungen an Schulen und Firmen über eine gesunde Lebensweise. Statt mit der Medizin auf Krankheiten zu antworten, könnten wir mit gesunder Ernährung und Bewegung vielen Zivilisationskrankheiten vorbeugen und damit alle nachhaltig einen Spar-Beitrag leisten. Unternehmen eröffnen sich hier interessante Wege zur Differenzierung im Rahmen einer Employer Branding-Strategie.“

Aargauer Zeitung: Sparmassnahmen bei Generika: massiver Widerstand gegen Bersets-Pläne

Eine breite Front von Herstellern, Ärzten und Apothekern wehrt sich gegen tiefere Generikapreise. Gegen die vorgeschlagenen Massnahmen sprechen sich nicht nur die Hersteller von Generika und Originalpräparaten aus, sondern auch sämtliche Leistungsbringer.Ein solches System sei «durch und durch unsozial», schreibt der Verband Intergenerika. Geschäftsführer Axel Müller spricht von einer «höchst destabilisierenden Wirkung» auf das Gesundheitssystem. Gerade Langzeitpatienten wären mit laufenden Medikamentenwechseln konfrontiert, so Geschäftsführer Axel Müller.

Gesundheitssendung Puls „Zu wenig Generika in der Schweiz“

Fehlanreize bei Ärzteschaft und Apotheken sowie eine zu kleine Produktepalette verursachen unnötige Kosten. Dr. Axel Müller: «Der Schweizer Markt ist für Nischenprodukte zu klein. Wir können also nicht für alle Wirkstoffe ein Generikum entwickeln, weil es sich ökonomisch nicht lohnt», sagt Geschäftsführer Axel Müller. «Wenn der Gesetzgeber das wollte, müsste er andere Anreize schaffen.»