Veröffentlichungen

Aktuelles der Medien rund um die Themen Generika, Biosimilars und Intergenerika

Basler Zeitung vom 4. 9.2020: „Referenzpreise untergraben die Versorgungssicherheit“

Aus guten Gründen hat die Nationalratskommission letzte Woche das Referenzpreissystem für Generika abgelehnt. So warnt die Allianz „Nein zu Referenzpreisen“ beispielsweise davor, dass Referenzpreise die heute schon besorgniserregenden Lieferengpässe bei teilweise lebensnotwendigen Medikamenten massiv verschärfen würden. Beitrag von Dr. Axel Müller in der „Life Sciences“-Sonderbeilage der Basler Zeitung vom 4. September 2020.

SRF 1 „Echo der Zeit“ vom 15.08.2020 zum Thema „Medikamentenknappheit“

Axel Müller vom Verband Intergenerika, dem Interessenverband der Generika-Hersteller in der Schweiz, ist positivüberrascht. «In ganz Europa wird im Augenblick erkannt, dass wir in eine Kostenfalle gelaufen sind.» Weil Medikamente,deren Patentschutz abgelaufen ist, günstig sind, sei die Produktion der Wirkstoffe vermehrt nach Asien verlagertworden. Dort koste die Herstellung weniger, so Müller.In vielen europäischen Ländern wird darum diskutiert, ob und wie diese Entwicklung rückgängig gemacht werden soll.Kundl könne diesbezüglich ein Vorbild sein, sagt Axel Müller

Digitalkonferenz progenerika, 7.10.2020: Für ein gesundes Europa. Stärkung der Versorgungssicherheit und der Arzneimittelproduktion in Europa

Lieferengpässe bei Arzneimitteln waren schon vor der Coronakrise in fast allen europäischen Staaten an der Tagesordnung. Seit dem Ausbruch der Pandemie nimmt ihre Zahl weiter zu – was die angespannte Lage bei der Versorgung der Patienten noch zusätzlich verschärft. Der Stärkung der Versorgungssicherheit und der Arzneimittelproduktion in Europa widmet unsere deutsche Partnerorganisation progenerika ihre Digitalkonferenz vom 7. Oktober diesen Jahres. Anmeldung unter: https://www.faz-konferenzen.de/fuer-ein-gesundes-europa/

moneycab: Generika und Biosimilars leisten substanziellen und dynamisch wachsenden Beitrag zur Kostendämpfung

Generika und Biosimilars helfen sparen: Unbeeindruckt von einer seit Jahren anhaltenden Diskussion um angeblich zu hohe Generikapreise und der Forderung nach einem Referenzpreissystem als Teil eines vom Bundesrat geschnürten Kostendämpfungspakets steigern Generika in der Schweiz ihren Sparbeitrag von Jahr zu Jahr und erhalten dabei zunehmend gewichtige Unterstützung von Biosimilars. Diesen nachhaltigen Trend bestätigt die Marktstudie von bwa consulting, Bern.

moneycab.com: „Versorgungssicherheit auch in Krisenzeiten gewährleisten“

Die Corona-Pandemie hat uns deutlich aufgezeigt, wie zentral eine garantierte Versorgungssicherheit für das Schweizer Gesundheitssystem ist. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, Wirkstoffe und Therapien, die seit langem bekannt sind, die seit Jahren eingesetzt werden und sich bewährt haben. Den Medikamenten und Wirkstoffen, deren Patentschutz abgelaufen ist, kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu, weil die Generika nicht nur von einer Firma allein hergestellt werden, sondern von mehreren Anbietern gleichzeitig, breit und vor allem günstig produziert werden. Bereits heute wird durch Generika ein Grossteil des Arzneimittelbedarfs der Schweiz abgedeckt, der bei den gesamten Medikamentenkosten aber nur einen Bruchteil ausmacht. Referenzpreise würden die Stellung der Schweizer Generika-Industrie jedoch massiv schwächen und so die Versorgungssicherheit torpedieren.

Medienmitteilung, 21.04.2020: „Generikafirmen stellen unentgeltlich Corona-Medikamente zur Verfügung. Kritik des Preisüberwachers ist unqualifiziert.

Die vom Preisüberwacher Stefan Meierhans in einem Kommentar auf blick.ch vom 20. April formulierte Kritik an angeblich zu hohen Generikapreisen ist nicht nur kontraproduktiv, sie zeugt zudem von mangelnder Sensibilität angesichts der aktuellen Corona-Krisenlage und ist als Beleg zu bewerten, dass sich Monsieur Prix nicht auf der Höhe der aktuellen Entwicklungen befindet.