Veröffentlichungen

Aktuelles der Medien rund um die Themen Generika, Biosimilars und Intergenerika

Beitrag Magazin Schweizerisches Konsumentenforum, Dezember 2020

Vielen Dank dem Schweizerischen Konsumentenforum für die Einladung zum Gastbeitrag: Nachdem Ende August schon die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK) mit 16 zu 8 Stimmen bei einer Enthaltung gegen das Referenzpreissystem stimmte, sprach sich auch der Nationalrat in der Herbstsession mit 123 zu 50 Stimmen bei 2 Enthaltungen gegen den Vorschlag des Bundesrats aus. Dies darf als ein Entscheid ganz im Sinne der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten gewertet werden. Mit grosser Erleichterung haben wir bei Intergenerika und der Allianz den Entscheid des Nationalrats begrüsst. Vernunft und Weitblick haben sich durchgesetzt. Versorgungssicherheit und hohe Behandlungsqualität unserer Patienten mit Generika gaben den Ausschlag. Nachdem diese zentralen politischen Hürden erfolgreich genommen worden sind, hoffen wir im kommenden Jahr auf einen Entscheid des Ständerats im Sinne des Nationalratsentscheids. Mit der definitiven Ablehnung eines Referenzpreissystems bei Medikamenten würden Schweizer Patientinnen und Patienten vor grossen Belastungen und Problemen bewahrt bleiben

Luzerner Zeitung vom 28. Oktober: Streit um Generikapreise

Vielen Dank Andreas Möckli für diese wichtige Analyse, die im Hinblick auf die morgige Abstimmung über ein Referenzpreissystem im Parlament Klarheit schafft. Die Allianz „Nein zu Referenzpreisen bei Medikamenten“ unterstützt den Mehrheitsantrag von Nationalrat Thomas de Courten und lehnt den Minderheitsantrag von Nationalrat Lorenz Hess klar ab.

Basler Zeitung vom 4. 9.2020: „Referenzpreise untergraben die Versorgungssicherheit“

Aus guten Gründen hat die Nationalratskommission letzte Woche das Referenzpreissystem für Generika abgelehnt. So warnt die Allianz „Nein zu Referenzpreisen“ beispielsweise davor, dass Referenzpreise die heute schon besorgniserregenden Lieferengpässe bei teilweise lebensnotwendigen Medikamenten massiv verschärfen würden. Beitrag von Dr. Axel Müller in der „Life Sciences“-Sonderbeilage der Basler Zeitung vom 4. September 2020.

SRF 1 „Echo der Zeit“ vom 15.08.2020 zum Thema „Medikamentenknappheit“

Axel Müller vom Verband Intergenerika, dem Interessenverband der Generika-Hersteller in der Schweiz, ist positivüberrascht. «In ganz Europa wird im Augenblick erkannt, dass wir in eine Kostenfalle gelaufen sind.» Weil Medikamente,deren Patentschutz abgelaufen ist, günstig sind, sei die Produktion der Wirkstoffe vermehrt nach Asien verlagertworden. Dort koste die Herstellung weniger, so Müller.In vielen europäischen Ländern wird darum diskutiert, ob und wie diese Entwicklung rückgängig gemacht werden soll.Kundl könne diesbezüglich ein Vorbild sein, sagt Axel Müller

Digitalkonferenz progenerika, 7.10.2020: Für ein gesundes Europa. Stärkung der Versorgungssicherheit und der Arzneimittelproduktion in Europa

Lieferengpässe bei Arzneimitteln waren schon vor der Coronakrise in fast allen europäischen Staaten an der Tagesordnung. Seit dem Ausbruch der Pandemie nimmt ihre Zahl weiter zu – was die angespannte Lage bei der Versorgung der Patienten noch zusätzlich verschärft. Der Stärkung der Versorgungssicherheit und der Arzneimittelproduktion in Europa widmet unsere deutsche Partnerorganisation progenerika ihre Digitalkonferenz vom 7. Oktober diesen Jahres. Anmeldung unter: https://www.faz-konferenzen.de/fuer-ein-gesundes-europa/

moneycab: Generika und Biosimilars leisten substanziellen und dynamisch wachsenden Beitrag zur Kostendämpfung

Generika und Biosimilars helfen sparen: Unbeeindruckt von einer seit Jahren anhaltenden Diskussion um angeblich zu hohe Generikapreise und der Forderung nach einem Referenzpreissystem als Teil eines vom Bundesrat geschnürten Kostendämpfungspakets steigern Generika in der Schweiz ihren Sparbeitrag von Jahr zu Jahr und erhalten dabei zunehmend gewichtige Unterstützung von Biosimilars. Diesen nachhaltigen Trend bestätigt die Marktstudie von bwa consulting, Bern.

moneycab.com: „Versorgungssicherheit auch in Krisenzeiten gewährleisten“

Die Corona-Pandemie hat uns deutlich aufgezeigt, wie zentral eine garantierte Versorgungssicherheit für das Schweizer Gesundheitssystem ist. Dies gilt insbesondere für Arzneimittel, Wirkstoffe und Therapien, die seit langem bekannt sind, die seit Jahren eingesetzt werden und sich bewährt haben. Den Medikamenten und Wirkstoffen, deren Patentschutz abgelaufen ist, kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu, weil die Generika nicht nur von einer Firma allein hergestellt werden, sondern von mehreren Anbietern gleichzeitig, breit und vor allem günstig produziert werden. Bereits heute wird durch Generika ein Grossteil des Arzneimittelbedarfs der Schweiz abgedeckt, der bei den gesamten Medikamentenkosten aber nur einen Bruchteil ausmacht. Referenzpreise würden die Stellung der Schweizer Generika-Industrie jedoch massiv schwächen und so die Versorgungssicherheit torpedieren.