Videostatements: Stimmen zur Versorgungssicherheit
Versorgungssicherheit, Marktbedingungen und die Rolle der Generika – Perspektiven aus dem Schweizer Gesundheitswesen.
16 septembre 2026
08h30 – 17h00
Hotel Bern
Zeughausgasse 9, Berne
Vous trouverez ici les actualités du secteur, des prises de position et tout ce qui concerne les génériques et les biosimilaires. Suivez-nous sur LinkedIn pour participer à la discussion.
Versorgungssicherheit, Marktbedingungen und die Rolle der Generika – Perspektiven aus dem Schweizer Gesundheitswesen.
Dans sa prise de position sur le paquet de mesures visant à freiner la hausse des coûts (KDP2) du Conseil fédéral, Intergenerika demande que les critères EAE différenciés prévus soient mis en œuvre de manière transparente, compréhensible et prioritaire, afin de garantir durablement la sécurité d’approvisionnement en médicaments à prix avantageux. Toute personne souhaitant un système de santé accessible et abordable pour toutes et tous doit renforcer systématiquement les génériques et veiller en parallèle à ce que les médicaments essentiels de la prise en charge de base restent économiquement disponibles.
Pratteln, le 23 mars 2026 – Les génériques et les biosimilaires contribuent à nouveau, en 2025, de manière significative à la réduction des coûts dans le système de la santé suisse. Les économies réalisées grâce à la baisse des prix des génériques sont toutefois neutralisées par la nouvelle réglementation sur les marges de distribution introduite en 2024.
Le 1er septembre 2025, le groupe d'experts Sécurité d'approvisionnement (GESA), dirigé par Bernhard Pulver, a remis son rapport au Secrétariat général du Département fédéral de l'intérieur (SG-DFI). Intergenerika salue ce rapport et appelle à une mise en oeuvre rapide des mesures proposées pour 2026. Cela vaut en particulier pour les mesures mentionnées ci-dessous, qui devraient avoir une influence notable sur l'amélioration de la situation en matière d'approvisionnement:
La motion charge le Conseil fédéral d'adapter les bases légales afin que les génériques puissent être importés parallèlement en Suisse et remboursés par l'assurance obligatoire des soins (AOS) tout en garantissant la sécurité des patients.
La motion charge le Conseil fédéral d'adapter les bases légales de manière à ce que les prix des médicaments originaux soient automatiquement baissés à l'échéance du brevet.
L'année dernière, le chiffre d'affaires des génériques a atteint pour la première fois la barre du milliard de francs, soit plus exactement 1'079 millions de francs sur la base des prix de fabrique. Cela constitue une nouvelle réjouissante, car le recours accru à cette classe de médicaments a permis de réaliser en 2024 des économies de 707,1 millions de francs en faveur des payeurs de primes. L'approvisionnement en génériques est désormais d'importance systémique et atteint une part de marché de 73%. Il couvre l'approvisionnement de base en médicaments de manière durable, sûre tout en réduisant les coûts.
Der soeben erschienene Bericht der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) widerspricht dem Narrativ der explodierenden Gesundheitskosten und benennt die Sicherstellung der Versorgung mit Medikamenten als eine der grössten Herausforderungen des Schweizer Gesundheitswesens.
Der alljährlich am 18. November stattfindende Europäische Antibiotikatag dürfen wir auch in der Schweiz als Anlass nehmen, uns die Tragweite der sich immer weiter verschärfenden Lieferengpässe bei lebenswichtigen Arzneimitteln vor Augen zu führen
Angesichts von sich in den Wintermonaten weiter verschärfenden Lieferengpässen bei lebensnotwendigen Medikamenten wie Antibiotika hat es das EDI/BAG in der Hand, mit der Umsetzung der differenzierten WZW (Wirksamkeit, Zweckmässigkeit, Wirtschaftlichkeit)-Kriterien die Weichen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die günstigen Medikamente der Grundversorgung zu stellen. Krankenversicherer und Preisüberwacher sind zur Kooperation aufgerufen, um einen nationalen Notstand und damit Schaden von Patienten abzuwenden.
Europaweit hat eine seit Jahren anhaltende negative Preisspirale Anbieter von Medikamenten der Grundversorgung an den Rand der Wirtschaftlichkeit gebracht. Mit der Um- setzung der differenzierten WZW (Wirksamkeit, Zweckmässigkeit, Wirtschaftlichkeit)-Kriterien hat die Schweiz die einmalige Chance zu zeigen, wie man dieses vorrangige Problem unter Kontrolle bekommt.
Vor Gesprächen mit dem BAG zur Umsetzung der differenzierten WZW (Wirksamkeit, Zweckmässigkeit, Wirtschaftlichkeit)-Kriterien mahnen immer mehr fehlende Medikamente der Grundversorgung zu einem entschlossenen Handeln der Verantwortlichen zum Schutz und Wohl der Patientinnen und Patienten
Dr. Lucas Schalch, Geschäftsführer Intergenerika, bei Geri Staudenmann, santemedia, auf dem Sofa Jaune.
Gesundheitsbehörden spielen mit dem Feuer - Antibiotika gibt es günstiger als Kaugummis. Auch in der Schweiz ist die Preissituation für altbewährte Antibiotika nicht besser. Aktuell steht in der Schweiz auch Amoxicillin auf der Kippe, weil sich das BAG seit über einem Jahr schwer, tut eine vernünftige Preiserhöhung zu verfügen. Auch mit den vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen ist es nicht klar, wer denn nun die Verantwortung (siehe Darstellung) für die Sicherstellung der Versorgung mit solchen lebenswichtigen Medikamente trägt.
We must work together to sustain a healthy and competitive market, ensuring that the generic and biosimilar industries continue to provide affordable, high-quality treatments for patients worldwide
Die Undurchdachtheit des neuen Margensystems und die hohen finanziellen Mehrbelastungen für die Patientinnen und Patienten haben den Preisüberwacher nicht davon abgehalten, im Newsletter vom 18. Juli diese Neuerung im Grundsatz gut zu heissen. Die Position des Preisüberwachers ist ein Schlag ins Gesicht, gerade von chronisch kranken Patienten, welche die Preisanstiege besonders schmerzt!
Während die Zulassungs- und Aufsichtsbehörde Swissmedic jüngst ihr Bekenntnis zur qualitativen und sicheren Medikamentengrundversorgung bekräftigt hat, setzen die unverbesserliche santésuisse und der Preisüberwacher ihren Feldzug gegen Generika weiter fort. Deren Verhalten birgt nachhaltig grosse Gefahren für die Patientinnen und Patienten.
Cette année encore, la comparaison des prix des médicaments avec l'étranger présentée par Santésuisse et Interpharma déforme la réalité et nuit à l'acceptation positive par la population suisse des génériques et des biosimilaires, piliers centraux de l'approvisionnement de base en médicaments. De plus, la comparaison des prix avec l'étranger passe sous silence les contributions significatives et croissantes aux économies de ces médicaments de qualité à prix avantageux.
Die Politik versucht, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Ab dem 1. Juli gelten für den Verkauf von rezeptpflichtigen Medikamenten neue Vertriebsmargen. Die Leidtragenden sind Patienten, da die meisten Generika in die Preisklasse fallen, die durch die Margenerhöhung teurer wird.
Vom Vize-Präsidenten der Fédération suisse des Patients, section romande, wird in Beitrag angeprangert, dass das Referenzpreissystem nicht eingeführt wurde und damit dem Gesundheitssystem riesige Einsparungen entgangen seien. Er blendet jedoch völlig aus, dass die Generika-Industrie die einzige ist die im Rahmen der am 1. Januar 2024 eingeführten Kostendämpfungsmassnahmen einem Kompromiss eingewilligt hat, der über ein angepasstes Preisbildungsmodell zu Einsparungen von 250-300 Millionen Schweizer Franken führt.
Generika und Biosimilars, die als Garanten der Medikamenten-Grundversorgung Jahr für Jahr wichtige Sparbeiträge leisten, werden zu Unrecht wegen angeblich zu hoher Preise kritisiert.
Graves conséquences de l'adaptation de la marge de distribution des médicaments soumis à ordonnance
Annonce préalable de l'analyse d'efficience de bwa consulting, Berne (le rapport détaillé sera publié ultérieurement).
«En Suisse, le marché des antibiotiques est couvert à 80% par des génériques dont les prix se trouvent à un minimum», écrit la NZZ en se référant à notre directeur Dr Lucas Schalch.
Luzerner Zeitung, Bericht vom 25. Januar 2024
«Wenn bei Pillen jeder Rappen zählt»
Beschämend – dem Pharmaland Schweiz gehen die Medikamente aus. Erwartet werden konnte ein verbaler Schlagaustausch mit gegenseitigen Schuldzuweisungen Industrie vs BAG.
Das passt nicht zusammen und es ist mehr als zynisch, wenn die gleiche Bundesbehörde Initiativen gegen die Bildung von Antibiotikaresistenzen fördert und gleichzeitig den Preisdruck auf bewährte alte Antibiotika kontinuierlich erhöht und damit Versorgungsengpässe weiter verschärft.
Wie kann es sein, fragt die Handelszeitung in einem Bericht vom 24.11. dass im Gesundheitswesen Medikamente und gewisse Dienstleistungen billiger werden und die Kosten dennoch «explodieren», was wiederum zu steigenden Krankenkassenprämien führt.
Die Schweiz ist zwar stolz auf ihr Gesundheitssystem, rangiert im Digital-Health-Index-Ranking der Bertelsmann Stiftung jedoch auf einem nicht rühmlichem Platz 14.
Der Verband Intergenerika schlägt Alarm: Die Lieferprobleme bei Schmerzmitteln und anderen wichtigen Arzneien kann die Industrie nur mit Geld vom Staat lösen.
Um die gefährdete Arzneimittelversorgung sicherzustellen, schlägt Intergeneika einen runden Tisch mit den zentralen Akteuren des Gesundheitssystems aus Wirtschaft, Politik und Behörden vor und ruft im Hinblick auf den bevorstehenden Besuch des französischen Präsidente zur Kooperation mit dem Ausland auf.
Während der Biosimilar-Wettbewerb in Europa eine entscheidende Rolle bei der Erzielung erheblicher Einsparungen im Gesundheitswesen und der Erweiterung des Patientenzugangs zu wichtigen Medikamenten gespielt hat, bedeutet die sich ändernde Art zukünftiger Exklusivitätsverluste (LoE), dass der Wettbewerb und damit auch Einsparungen nicht immer garantiert sind.
Le recours aux médicaments biosimilaires reste modeste et le nombre de prescriptions augmente trop lentement.
La Commission de la sécurité sociale et de la santé publique du Conseil national (CSSS-N) s’est réunie la semaine dernière, ce qui a donné lieu au communiqué de presse suivant.
Les rhumatologues prescrivent plus souvent des biosimilaires que les gastroentérologues ou les dermatologues. Tel est le constat d’une étude mandatée par biosimilar.ch à l’OFAC et portant sur le comportement de prescription de l’adalimumab chez les patients qui commencent un traitement – aussi appelés patients naïfs dans la terminologie médicale.
Pratteln, 6. février 2023 L’étude de bwa consulting, Berne, qui vient d’être publiée, souligne de manière impressionnante les contributions croissantes des médicaments de qualité dont le brevet est tombé dans le domaine public.
moneycab.com, Article du 03 mars 2023
«Interview de Lucas Schalch, directeur d’Intergenerika»
Les médicaments fabriqués par biotechnologie, ou préparations biologiques, ont représenté en 2021 près d’un quart des coûts des médicaments à la charge de l’assurance obligatoire des soins.
Les réticences à prescrire des biosimilaires empêchent chaque année plus de 100 millions de francs d’économies.
En 2020, des économies de quelque 100 millions de francs ont été ratées en raison d’une prescription insuffisante de biosimilaires. Tel est l’un des enseignements du premier baromètre des biosimilaires Suisse 2020.
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