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Aktuelle Zahlen zum Schweizer Medikamentenmarkt 2025

Pratteln, 23. März 2026 – Generika und Biosimilars leisten im Jahr 2025 erneut einen massgeblichen Sparbeitrag im Schweizer Gesundheitswesen. Spareffekte der Preissenkungen auf Generika werden allerdings durch die im Jahre 2024 eingeführte neue Vertriebsmargenregelung neutralisiert.

Die vom Bund seit 2024 umgesetzten Massnahmen zur Förderung von Generika und Biosimilars zeigen Wirkung und tragen erneut massgeblich zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen bei. So konnten im Jahre 2025 mit generischen Produkten ca. 700 Mio. Franken eingespart werden. Damit belaufen sich die mit Generika und Biosimilars kumulierten Einsparungen in den letzten 10 Jahren auf 5.4 Mrd. Franken.

Im Jahr 2025 erzielte der gesamte Medikamentensektor einen Umsatz von 8.1 Mrd. Franken zu Fabrikabgabepreisen. Das entspricht einem Wachstum von 5 % bzw. 382 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr. Getrieben wurde dieses Wachstum durch neue Produkteinführungen (+1.7 % bzw. +131 Mio. Fr.), eine höhere Nachfrage nach Medikamenten (+4.0 % bzw. +308 Mio. Fr.) sowie Verschiebungen hin zu grösseren Packungen und weitere Effekte (+1.7 % bzw. +131 Mio. Fr.) und Preissenkungen (-2.4 % bzw. -185 Mio. Fr).

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45 % der im Jahre 2025 abgegebenen Generika aus der Spezialitätenliste hatten einen Fabrikabgabepreis von unter 10 Franken. Dies zeigt, dass Generika auch in der Schweiz kostengünstige Alternativen darstellen und einen signifikanten Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen leisten.

Generika und Biosimilars machen nur 3,2 Prozent der OKP-Ausgaben aus

Die von den Krankenkassen übernommenen Medikamentenausgaben stellen den mit Abstand grössten Teil des Gesamtmarktes dar. Im Jahr 2025 erreichten sie erstmals die Marke von 7 Mrd. Franken – ein Wachstum von 5.3 % bzw. 353.7 Mio. Franken. Gemessen in Tagesdosen wurden 2'388.2 Millionen (+5.4 % gegenüber Vorjahr) Generika und 10.5 Millionen (+25.2 % gegenüber Vorjahr) Biosimilars abgegeben.

Obwohl Generika und Biosimilars im Umfang von 1'404 Mio. Franken zu Fabrikabgabepreisen abgegeben wurden, erzielen sie insgesamt weiterhin nur rund einen Drittel des Umsatzes patentgeschützter Medikamente und verursachen damit lediglich einen Anteil von 3.2% an den gesamten OKP-Ausgaben. Das Potenzial für Einsparungen –aktuell rund 700 Mio. Franken – ist hoch und könnte bei verbesserten politischen Rahmenbedingungen den bereits erfolgten signifikanten Beitrag zur Kostendämpfung im Schweizer Gesundheitswesen weiter steigern.

Das starke Wachstum von Generika und Biosimilars ist eine direkte Folge der vom Bund im Jahr 2024 eingeführten Fördermassnahmen. Diese führten bereits im Einführungsjahr zu einem deutlichen Schub +11.3 % (Tagesdosen). Im Jahr 2025 setzte sich dieser positive Trend fort, wenn auch mit geringerer Dynamik +5.5 % (Tagesdosen).

Zum gesamten Bericht «Sparbeitrag Generika & Biosimilars 2025»

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