Unzulässiger Auslandspreisvergleich für Generika lenkt von deren substanziellen Sparbeiträgen ab

An die Medien

Liestal (BL), 5. April 2017

Unzulässiger Auslandspreisvergleich für Generika lenkt von de- ren substanziellen Sparbeiträgen und weiteren -potenzialen ab

  • Auch der bevorstehende diesjährige Auslandspreisvergleich von santésuisse und In- terpharma vernachlässigt die unterschiedlichen Leistungsangebote
  • Neueste Studien belegen den nachhaltigen Spar-Beitrag von Generika
  • Geforderte Referenzpreise sind gemäss repräsentativer Befragung gegen den Willen der Schweizer Bevölkerung

 
Der von santésuisse und Interpharma morgen zur Veröffentlichung anstehende Auslandsvergleich (APV) für Generika ist einmal mehr irreführend, weil er unzulässige Vereinfachungen enthält, einseitig nur die Preise vergleicht und das Preis-Leistungsverhältnis in keiner Weise abbildet und somit der positiven Akzeptanz der preisgünstigen Medikamente in der Schweizer Bevölkerung nachhaltig schadet. Zudem lenkt der Vergleich ab von den substanziellen Sparbeiträgen von Generika über die letzten Jahre hinweg sowie von primär aufgrund von falsch gesetzten Anreizen noch nicht realisierten Sparpotenzialen.

Medienmitteilung “Generika sind zu billig, nicht zu teuer”

An die Medien

Liestal (BL), 27. Oktober 2016

„Generika sind in der Schweiz zu billig, nicht zu teuer“ – Intergenerika missbilligt Auslandspreisvergleich des Preisüberwachers

  • Der Auslandspreisvergleich des Preisüberwachers vergleicht Äpfel mit Birnen und vernachlässigt die unterschiedlichen Leistungsangebote
  • Anhaltender Preisdruck gefährdet die Versorgungssicherheit in der Schweiz
  • Geforderte Festbeträge entsprechen nicht dem Willen der Bevölkerung und werden von Intergenerika kategorisch abgelehntDer vom Preisüberwacher veröffentlichte Auslandspreisvergleich für Generika ist einmal mehr irreführend, weil er unzulässige Vereinfachungen enthält, einseitig nur die Preise vergleicht und das Preis-Leistungsverhältnis in keiner Weise abbildet und somit der positiven Akzeptanz der preisgünstigen Medikamente in der Schweizer Bevölkerung nachhaltig schadet.

Medienmitteilung: Preisüberwacher führt mit Generika-Attacke erneut das Volk in die Irre

An die Medien

Liestal (BL), 11. Juli 2016

Preisüberwacher führt mit Generika-Attacke erneut das Volk in die Irre

  • Anders als vom Preisüberwacher behauptet sind die konstant sinkenden Generikapreise nicht für den Anstieg der Krankenkassenprämien ver- antwortlich
  • Preisüberwacher-Kampagne vertreibt Generikahersteller aus der Schweiz – Versorgungsengpässe und Kostensteigerungen sind die Folge
  • Durch konzertierte Förderung von Generika bei Ärzten, Apothekern und Krankenkassen lässt sich das Einsparpotential weiter ausschöpfen

Angesichts eines bevorstehenden Anstiegs der Krankenkassenprämien greift der Preisüberwacher Stefan Meierhans im Interview mit der Sonntagszeitung vom 10. Juli 2016 erneut unverhohlen die Generika-Industrie an und stellt die angeblich zu hohen Generika-Preise ins Zentrum seiner Kritik. „Mit dieser Position steht der Preisüberwacher alleine da“ kontert Dr. Axel Müller, Geschäftsführer des Branchenverbands Intergenerika. „Selbst der Krankenkassenverband santé-suisse führt den Kostenanstieg im Gesundheitswesen hauptsächlich auf mehr Inanspruchnahme ambulanter ärztlicher Leistungen zurück. Nach seiner wiederholten falschen Darstellung des Sachverhaltes, sollten die Institution wie auch die Person des Preisüberwachers ernsthaft in Frage gestellt werden. Wenn Herr Meierhans zudem expressis verbis mehr Macht für sein Amt fordert, kommt vielmehr der Verdacht auf, dass ihm seine persönlichen Interessen vor dem Wohl der Bevölkerung stehen.“

(Français) Une fois de plus: la comparaison des prix des génériques avec l’étranger ne fait qu’attiser la polémique

Leider ist der Eintrag nur auf Französisch verfügbar.

Aux médias

Liestal (BL), décembre 2015

Une fois de plus: la comparaison des prix des génériques avec l’étranger ne fait qu’attiser la polémique

  • Cette année encore, la comparaison des prix des médicaments avec l’étranger effectuée par santésuisse et Interpharma néglige totalement les différences qui existent entre les paquets de prestations.
  • Si les prix des génériques étaient réellement exagérés en Suisse, il y aurait des importations parallèles.
  • Les montants fixes tels qu’ils sont demandés ne répondent pas aux souhaits de la population.

 

La comparaison des prix des génériques avec l’étranger mandatée par santésuisse et Interpharma est une fois de plus trompeuse, puisqu’elle comporte des simplifications inadmissibles, compare unilatéralement les prix et ne tient aucunement compte du rapport qualité-prix.

Einmal mehr: Auslandspreisvergleich für Generika ist reine Stimmungsmache

An die Medien

Liestal (BL), im Dezember 2015

Einmal mehr: Auslandspreisvergleich für Generika ist reine Stimmungsmache

  • Auch der diesjährige Auslandspreisvergleich von santésuisse und Interpharma vernachlässigt die unterschiedlichen Leistungspakete völlig
  • Wenn die Generikapreise in der Schweiz wirklich überrissen wären, gäbe es Parallelimporte
  • Geforderte Festbeträge entsprechen nicht dem Willen der Bevölkerung

Der von santésuisse und Interpharma veranlasste Auslandsvergleich für Generika ist einmal mehr irreführend, weil er unzulässige Vereinfachungen enthält, einseitig nur die Preise vergleicht und das Preis-Leistungsverhältnis in keiner Weise abbildet.