«Referenzpreise nein! – die Politik muss die Weichen richtig stellen.»

Thomas de Courten, Nationalrat und Präsident Intergenerika
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«Schweizer Generika und Biosimilars sind innovative Qualitätsarzneimittel, die nachhaltig einen substanziellen Sparbeitrag leisten.»

Dr. Axel Müller, Geschäftsführer
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Auswirkungen der
Referenzpreise auf die Schweiz

Mit einer Einführung von Referenzpreisen bei Medikamenten gäbe es nur Verlierer. Unter anderem wäre die Versorgungssicherheit wäre ernsthaft bedroht.

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NEIN zu Referenzpreisen bei Medikamenten.

Am falschen Ort sparen gefährdet unsere Gesundheit.

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Generika

Die patentabgelaufenen Qualitätsarzneimittel sind qualitativ gleichwertige und gleichzeitig bis zu 70% günstigere Alternativen zu den Originalmedikamenten. Generika stehen für innovative Weiterentwicklung von bewährten Medikamenten und leisten jährlich einen Sparbeitrag von
1 Milliarde Franken.

Biosimilars

Biosimilars sind Nachahmerprodukte von Biopharmazeutika und  gleichen strukturell dem Molekül der Originalhersteller soweit, dass es keine Unterschiede in der Wirkung gibt. Mit ihrer ansteigenden Verbreitung sind auch in der Schweiz Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe realistisch.

Aktuelle Themen

Life Sciences-Beilage der Basler Zeitung vom 6.9.2019: „Zentrale Akteure im Gesundheitswesen laufen Sturm gegen ein Referenzpreissystem“

Der Bundesrat hat ein kunterbuntes Paket höchst umstrittener Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen geschnürt. Seine Botschaft dazu legt er nur dem Parlament zur Beschlussfas-sung vor. Darin enthalten ist die bereits früher erwogene, aber ebenso oft bereits kritisierte Ein-führung eines Referenzpreissystems für Medikamente ohne Patentschutz – mit drastischen Folgen für die Patienten. Vor den Gefahren eines Referenzpreissystems warnen seit Jahren Ärzte und Apotheker im Rahmen der Allianz „Nein zu Referenzpreisen bei Medikamenten“.

moneycab.com-Interview mit Dr. Axel Müller: „Wir schliessen ein Referendum nicht aus.“

Wir wollen die Einführung eines Referenzpreissystems mit allen Mitteln verhindern und werden unsere Argumente im Rahmen der Allianz „Nein zu Referenzpreisen bei Medikamenten“ weiterhin gegenüber den politischen Entscheidungsträgern kommunizieren. Sollte sich der Bundesrat dem Rat dieser zahlreichen Gesundheitsexperten verschliessen und das Referenzpreissystem durchsetzen wollen, werden wir auch ein Referendum nicht ausschliessen.

Regulation in der Sackgasse – Kommentar IFAK Verein vom 4. Mai 2019

Die versprochenen Einsparungen durch das Referenzpreissystem sind, wenn überhaupt, nur von kurzfristiger Dauer. Auf der einen Seite sprechen alle immer von freier Marktwirtschaft weil dies die Preise senkt und auf der anderen Seite reguliert der Staat immer mehr. Wenn der Staat weiter regulierend in den Medikamentenmarkt eingreift, werden sich die Preis- aber auch Versorgungsprobleme nur verschärfen.

Einschränkungen bei Rabattverträgen für Arzneimittel hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gefordert. Anlass war die Vor­stellung eines im Auftrag des Verbandes erstellten Gutachtens, das die Marktsituation analysiert. Seit 2007 ist es den Krankenkassen möglich, mit Arzneimittelherstellern Rabattverträge zu schließen. Seither ist im rabattvertragsgeregelten Markt eine Marktkonzentration eingetreten, die die Arzneimittelversorgung massiv beeinträchtige, kritisierte der BPI-Vorstandsvor­sitzende Martin Zehntgraf. Denn das Ziel der Krankenkassen sei es, über die Rabattver­träge die größtmöglichen Einsparungen zu erzielen. Diese ausufernde Sparpolitik habe dazu geführt, dass sich oftmals nur noch wenige Anbieter im Markt halten könnten. Kritisch sei dies vor allem bei Arzneimitteln, die für die Versorgung der Patienten beson­ders relevant seien.

Medienmitteilung: „Dank Generika konnten Prämienzahler in 2018 von Einsparungen in Höhe von 448 Millionen Franken profitieren“

Generika werden in der Schweiz immer wieder wegen höherer Preise als im Ausland kritisiert. Mitverantwortlich dafür sind die jährlich durchgeführten, methodisch fragwürdigen Auslandspreisvergleiche, welche leider verschweigen, dass Generikapreise in der Schweiz ständig fallen und einen steigenden Sparbeitrag für die Prämienzahler leisten. Diesen nachhaltigen Trend bestätigt eine aktuelle Markt-Studie von bwa consulting, Bern.

«Direkte und indirekte Einsparungen zusammengenommen, leisten Generika jährlich einen Sparbeitrag von 1 Milliarde Schweizer Franken.»

Dr. Axel Müller, Geschäftsführer

«Generika müssen gezielt gefördert werden, um deren Sparpotenziale auszuschöpfen.»

Thomas de Courten

Nationalrat, Präsident Intergenerika

«Generika geniessen eine hohe Reputation und Zufriedenheit bei Schweizer Patientinnen und Patienten.»

Andreas Bosshard

General Manager, Teva/Mepha Schweiz

«78 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind gegen Referenzpreise bei Generika.»

Claude Egger

Leiter Marketing, Mylan

«Biosimilars sind gleichwertig zum Originalprodukt.»

Jan Tangermann

Country Head Switzerland, Sandoz Schweiz

«Schweizer Generika-Unternehmen schaffen hierzulande hochqualifizierte Arbeitsplätze.»

Hanspeter Borger

CEO, Spirig HealthCare AG

«Generika sind ein wichtiger Pfeiler der Grundversorgung der Schweizer Bevölkerung mit Medikamenten.»

Dominique Durgnat

General Manager, Zentiva

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