Standpunkte

Thomas de Courten

Präsident Intergenerika, Nationalrat

«Referenzpreise nein! – die Politik muss die Weichen richtig stellen.»

 


Dr. Axel Müller

Geschäftsführer Intergenerika

«Referenzpreise – fatal für das Schweizer Gesundheitswesen.»

 


Fabian Vaucher

Präsident PharmaSuisse

«Erfahrungen aus Ländern mit Referenzpreissystem zeigen, dass erstens der Medikamentenverbrauch steigt, weil Preissenkungen zu Mengenausweitungen bei Generika führen – und zweitens der Gebrauch von patentieren, teureren Medikamenten zunimmt, die nicht dem Mechanismus des Referenzpreises unterliegen. Patienten werden durch den ständigen Wechsel der Medikamente verunsichert. Dies hat zur Folge, dass sie die Medikamente entweder schlechter einnehmen oder mehrfach, weil sie unterschiedliche mit dem gleichen Wirkstoff zur Hand haben.»


Dr. med. Yvonne Gilli

Mitglied Zentralvorstand, FMH

«Generika spielen eine immer grössere Rolle, aber es hat immer noch Potenzial, noch mehr Generika zu nutzen.»
«Eine aufgezwungene Umstellung eines Patienten auf ein anderes Medikament kann bei diversen Krankheitsbildern ernsthafte gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.»


Ralph Pöhner

Journalist

«Wenn in der Pharmabastion Schweiz – wie es regelmäßig vorkommt – die Impfstoffe ausgehen oder wichtige Spitalmedikamente notfallmäßig im Ausland aufgetrieben werden müssen, dann greift ein ökonomisches Grundgesetz: Was sich nicht lohnt, wird eher zu knapp berechnet. Und so lernten Patienten in den letzten Jahren einen altbackenen Begriff neu kennen: den Versorgungsengpass.»