
Generika werden nach dem gleich strengen Verfahren getestet wie Original-Medikamente. Das Generikum wird auf die Bioäquivalenz geprüft. Das heisst, dass nach der Einnahme der enthaltene Wirkstoff in gleichem Masse wie das Original im Körper verfügbar sein muss.
Neben der Bioäquivalenz muss der Hersteller nachweisen, dass jeder einzelne Schritt bei der Produktion den höchsten Qualitätsstandards entspricht. Dies beginnt bei der Herstellung beziehungsweise dem Einkauf der Wirkstoffe, setzt sich fort in laufenden Qualitätskontrollen während der Produktion und mündet schliesslich in der Analyse des Fertigproduktes. Die Qualität wird laufend durch periodisch durchgeführte Stichproben und Betriebsinspektionen überprüft.
Häufig haben Generika aufgrund einer Verbesserung der Arzneiform im Vergleich zum Original Vorteile. Dank solcher Optimierungen lässt sich eine Generika-Tablette beispielsweise besser teilen oder schlucken.

