Reference pricing for generics in Switzerland

In 2016, the Swiss Federal Office for Health (FOH) planned to modify the reference pricing scheme for generics. Rather than using a copayment of 10 per cent on low-cost and a 20 per cent copayment on high-cost generics, it was to set the benchmark at the 25th percentile of the price distribution and make patients pay out of pocket for the full excess of price over this benchmark in addition to a basic 10 per cent copayment.

Quellenangabe: GaBi Online

Einführung eines Referenzpreissystems bei Medikamenten

In der vermeintlich beschaulichen Schweiz geht es seit geraumer Zeit hoch her in der Diskussion um die besten Mittel zur Bekämpfung der steigenden Gesundheitskosten. Eine zentrale Forderung der Krankenkassen und dem sogenannten Preisüberwacher – eine antiquierte Institution, die auf methodisch falscher Basis Jahr für Jahr Preise von Schweizer Medikamenten mit denen im Ausland vergleicht – ist die Einführung eines Referenzpreissystems bei Medikamenten.

Quellenangabe: Editio Canto Verlag

In Zukunft Biosimilars

In Zukunft Biosimilars

In der nächsten Zeit wird der Patentschutz vieler Biologika ablaufen. In den Startlöchern stehen zahlreiche Biosimilars.

Die Biotechnologie ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken und der Anteil an Medikamenten, die biotechnologischen Ursprungs sind, wächst stetig. Man weiss heute immer genauer, welche molekularen Vorgänge im Körper vor sich gehen und kann diese mit gezielten Mitteln beeinflussen.

So greifen Biologika gezielt und direkt in das biologische Geschehen, also in das überreagierende Immungeschehen, ein. Dies führt dazu, dass das weitere Fortschreiten und die Ausbreitung von krankhaften Vorgängen im Körper verhindert oder gemindert werden.

Die Auswirkungen sind fatal

Mit Nachahmerpräparaten liessen sich Millionen einsparen. Axel Müller, Geschäftsführer der Generika-Vereinigung, sagt, wieso dies nicht geschieht und warum tiefere Preise nicht zum Ziel führen.

Axel Müller, die Pharmabranche warnt entweder vor dem Bedeutungsverlust des Forschungsstandorts Schweiz oder beklagt den Preiszerfall bei den Medikamenten. Warum das Gejammer?

Ach was, wir jammern überhaupt nicht. Wir machen bloss darauf aufmerksam, dass die Wertschöpfung, welche die Pharmaindustrie schafft, nicht vom Himmel fällt. Und dass wir Generikahersteller zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen schon viel beigetragen haben.

Nun wehren Sie sich abermals – gegen das Referenzpreis-Modell für patentabgelaufene Arzneimittel. Weshalb sind Sie gegen Höchstbeiträge für die Erstattung von Medikamentenpreisen durch die Krankenkassen?

Ganz einfach, weil die Menschen in der Schweiz keine Einschränkung der Wahlfreiheit wollen. Es wäre einfach unsozial, müsste der Patient den Differenzbetrag aus der eigenen Tasche zahlen, wenn nicht das günstigste Medikament zur Anwendung kommt.

Quellenangabe: Luzerner Zeitung

Gute Medikamente: Original oder Kopie?

Gute Medikamente: Original oder Kopie?

Auch wenn die Gesundheitskosten steigen und es für viele Indikationen günstige Alternativen zu Originalen gibt, ist der Anteil an Generika in der Schweiz gering. OTXWORLD sprach mit drei Experten über das Sparpotenzial von Nachfolgepräparaten, die Rolle von Spitalapotheken und mögliche Anreize für eine Generika-Abgabe von Ärzten und Apothekern.

Qualität hat ihren Preis. Was für viele Bereiche des Lebens gilt, trifft nicht zwingend auf den Medikamentenmarkt zu. Denn sobald der Patentschutz eines Arzneimittels abgelaufen ist, darf ein Nachfolgepräparat entwickelt werden, welches dieselben Wirkstoffe enthält und für dieselben Indikationen zugelassen wird wie das Original. «Generika werden im Vergleich zu älteren Originalpräparaten mit moderneren Methoden entwickelt und hergestellt. Daher weisen sie oft eine verbesserte Galenik zu einem günstigeren Preis auf», hebt Axel Müller, Geschätsführer des Fachverbands Intergenerika, die Qualität hervor und fährt fort: «Generika werden nach den gleichen Kriterien wie Originalpräparate von swissmedic geprüft und sind mit diesen austauschbar.»

Quellenangabe: www.otxworld.ch